Die Zukunft der Pflegeausbildung

19.04.2012 - Laurischk, Sybille

Die Pflege ist ein Zukunftsthema. Diese Erkenntnis hat inzwischen die Sonntagsreden erreicht. Sie gilt nicht nur für die künftigen Pflegepatienten. Ein Zukunftsthema ist die Pflege auch als Berufsfeld. Junge Menschen suchen eine Ausbildung, die sie auf einen fordernden und chancenreichern Beruf vorbereitet. In der Ausbildung zu Pflegeberufen gibt es Handlungsbedarf – wohlgemeinte Sonntagsreden reichen nicht aus.

Die Pflege ist ein Zukunftsthema. Diese Erkenntnis hat inzwischen die Sonntagsreden erreicht. Sie gilt nicht nur für die künftigen Pflegepatienten. Ein Zukunftsthema ist die Pflege auch als Berufsfeld. Junge Menschen suchen eine Ausbildung, die sie auf einen fordernden und chancenreichern Beruf vorbereitet. In der Ausbildung zu Pflegeberufen gibt es Handlungsbedarf – wohlgemeinte Sonntagsreden reichen nicht aus.

Die Bundesregierung ist deshalb um eine Reform der Pflegeberufsausbildung bemüht. In einer derzeit laufenden Modellphase werden verschiedene Konzepte dazu getestet. Eines wurde vom „Ökumenischen Institut für Pflegeberufe“, als gemeinnützigen GmbH getragen von Kirchen und Landkreis, in Offenburg entwickelt. Gemeinsame Lehrplaninhalte der Ausbildungen zur Alten-, Kranken- und Heilerziehungspflege wurde so kombiniert, dass in 3,5 Jahren zwei Berufsabschlüsse erreicht werden können. Abschlüsse können modular erreicht werden  und es besteht immer eine Möglichkeit zur Weiterqualifikation - bis hin zum Hochschulstudium. Eckpunkte, wie wir Liberale sie in der Berufsausbildung schon lange fordern.

Es ist deutlich geworden, dass eine Zusammenfassung der grundlegenden Pflegeausbildung, mit anschließenden Spezialisierungsmöglichkeiten, sinnvoll ist. Der Stolperstein der notwendigen Reform liegt in der Finanzierung. Die noch unterschiedlichen Ausbildungen werden den Ausbildungsträgern derzeit auch unterschiedlich vergütet. Es gilt Länder, Kassen und Ausbildungsträger zu einer Einigung zu bringen. Dann kann die Tat auf die Sonntagsrede folgen.

 

Sibylle Laurischk MdB

www.laurischk.de

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