Heimspiel in Lautenbach

26.02.2016 - Karadaglis, Michael

Heimspiel in LautenbachKlaus Brodbeck hat im Gasthaus Kreuz in Lautenbach Jäger und Jagdinteressierte zu einem Gespräch eingeladen. Die Themen der FDP und seine persönlichen Schwerpunkte wurden erläutert.
 

In lockerer Atmosphäre konnten Fragen und Anregungen mit dem Landtagskandidaten hautnah diskutiert werden. Den gemütlichen Teil unterstrich Bernd Kimmig aus Sasbachwalden mit seiner Steirischen Harmonika.


Foto: Michael Karadaglis

Von dem neuen Jagdgesetzt zu den aktuellen Themen im Land

In seinem Element ist Klaus Brodbeck, wenn er von seinem Verständnis über die Jagd, sprechen kann. Die Jagd ist für ihn kein Hobby und schon gar nicht ein Sport. „Die Ausübung der Jagd ist eine alte Kulturtradition, die eine Vielzahl von handwerklichen und sonstigen Fertigkeiten sowie Kenntnissen in den Bereichen von Ökologie, Biologie, Nahrungsmittelgewinnung etc.  erfordert“, so Brodbeck.   Dies sei für ihn das eigentlich faszinierende an der Jagd hier bei uns im Schwarzwald. Das neue Jagdgesetz, das die grün-rote Landesregierung gegen den Widerstand der Jägerschaft durchgesetzt hat, degradiere in der Tendenz das Wild zum Schädling und die Jagd zur Schädlingsbekämpfung. Jagd sei viel mehr als nur Tiere zu erlegen. Vor und nach dem Schuß gäbe es eine Menge von Tätigkeiten, die eine Vielzahl von Fertigkeiten erfordere. Diese weiter zu entwickeln sei für ihn eine Aufgabe und spannende Herausforderung, mit der man nie fertig sei. Seit Jahrhunderten übten die Menschen im Schwarzwald die verantwortlich die Jagd aus,  ohne dass dazu ein kompliziertes Jagdgesetz notwendig gewesen wäre. Es hätte deshalb nicht eines gängelnden und fast nicht mehr lesbaren Jagdgesetzes bedurft, das die Jäger in vielen Bereichen stark verunsichere.  Die Frage aus dem Publikum, ob er angesichts des großen Einflusses des Wählerklientels der grün-roten  Landesregierung weitere Einschränkungen bei einer Fortsetzung dieses Regierungsbündnisses befürchte, beantwortete er mit einem eindeutigen Ja. Angesprochen wurde auch das Problem der Fleischabfälle. Das Landratsamt hat die Abfallcontainer für Fleischabfälle und Füchse abgeschafft. Hierfür müsse schnellstens wieder eine gleichermaßen einfache, wie veterinärrechtlich korrekte Lösung gefunden werden.

Weiterhin nahm das Sicherheitsthema einen breiten Raum ein in der Diskussion. Mehr Polizisten - wie inzwischen auch die anderen Parteien es fordern -  müssen künftig nach dem Kriterium der Kriminalitätsbelastung verteilt werden, fordert Klaus Brodbeck. Die Ortenau als Grenzregion zu Frankreich habe einen höhere Belastung als z.B. der Stuttgarter Raum. Allein schon deshalb würden im Wahlkreis 52 Kehl schon jetzt  ihr rein rechnerisch 20 Stellen fehlen.

Das Flüchtlingsthema kann in diesen Tagen in keiner Diskussion fehlen. Klaus Brodbeck kritisiert vor allem, dass Berlin die steigenden Zahlen jahrelang ignoriert hat und jetzt mit falschen Signalen das Problem auch noch verschärft.

Fazit der Besucher:
Die FDP ist die eigentliche Alternative für Deutschland und für das Land. Auch Anhänger anderer Parteien am Tisch waren unisono der Meinung: Klaus Brodbeck gehört in den Landtag. Hubert Busam, der Wirt vom Kreuz in Lautenbach, meinte, er wird Brodbeck wählen, obwohl er bisher immer einer anderen Partei treu verbunden war. Es wurde gelacht und Bernd Kimmig stimmte das Jägerlied „ich bin ein freier Wildbretschütz“ an.

 

Eine Kostprobe der Harmonika von Bernd Kimmig:

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