FIRMENTOUR FÜHRT AUCH NACH FREISTETT

21.06.2011

FIRMENTOUR FÜHRT AUCH NACH FREISTETTFDP-Fraktion des Regionalverbands südlicher Oberrheim besucht zwei Kieswerke und eine Spedition.

Rheinau-Freistett/Khl-Goldscheuer (red/bru). Im Rahmen der Fortschreibung des Regionalplanes informierte sich die FDP-Fraktion des Regionalverbandes südlicher Oberrhein bei verschiedenen Firmen in der Ortenau. Um die richtigen Entscheidungen zum Thema Rohstoffsicherung (Kiesabbau) treffen zu können, besuchten die Regionalräte Hans Baas, Nikolaus von Gayling und Dieter Fink die Kieswerke Hermann Peter in Freistett und Uhl in Neuried, wie es in einer Pressemitteilung der FDP-Fraktion heißt. An beiden Standorten soll die bisherige Reservefläche an eine andere Stelle verlegt werden.

Die Gebrüder Hans-Martin und Michael Peter informierten in einem Vortrag über die Firma, den Baggersee und den Betrieb. 30 Prozent der Fördermengen werden im eigenen Betrieb zu rund 800 verschiedene Betonsteinartikeln verarbeitet. Weitere 30 Prozent gehen über die Straße in den umliegenden Markt. Die restlichen 40 Prozent werden auf dem Schiffsweg nach Karlsruhe, Stuttgart, Mannheim und Frankfurt geliefert, hieß es.

Die Reservefläche für die nächsten Jahre liegt in der Nähe des Neubaugebietes Freistett und soll, auch nach dem Willen der Gemeinde, an anderer Stelle ausgewiesen werden. Vorgesehen ist eine Erweiterung an dem bisherigen Baggersee. Die Kiesmächtigkeit ist an dieser Stelle 60 Meter tief und reiche für die nächsten 40 Jahre aus.

Im Kieswerk Uhl in Neuried informierten Meike Beck-Uhl und Michael Uhl über die Firmenentwicklung, Produktpalette und Zukunftsperspektiven des Betriebes am jetzigen Standort. Die jetzige Reservefläche liegt im Poltergebiet. Dies wird von den Behörden nicht mehr gewünscht. Eine Ersatzfläche ist vorgesehen, muss aber noch von der Gemeinde beschlossen werden. Für die nächsten 40 Jahre sei eine ausreichende Kiesentnahme gesichert.

Eine weitere Station war die Firma Gutmann Spezialtransporte in Kehl-Goldscheuer. Marlo Gutmann berichtete über die Betriebsentwicklung, Tätigkeitsfelder, Erfahrungen mit dem Transport und Bearbeitung von Windkraftanlagen. Auf dem Betriebsgelände konnte auch die Technik in einer Kanzel mit Generator besichtigt werden.

Anschließend fand in Neuried-Dundenheim ein Informationsgespräch mit Mandatsträgern und Bürgern statt.

Fraktionsvorsitzender Hans Baas stellte den Regionalverband südlicher Oberrhein und seine Aufgaben vor und berichtete über die Vorgehensweise und Terminplanung der in Bearbeitung befindenden Regionalplanfortschreibung bis 2025, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.

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