Bericht über den Besuch von Dr. Hoffmann

10.05.2017 - Büssemaker, Dr. Michael

Bericht über den Besuch von Dr. HoffmannNachstehend lesen Sie die FDP Pressemitteilung zum Vortragdes FDP Bundestagskandidaten Dr. Hoffmann zum Thema "Wie viel Bürokratie vertragen wir?"

Bild v. li: Dr. Johannes Huber (FDP-Kreisvorsitzender und Moderator des Abends), Dr. Christoph Hoffmann und Trutz-Ulrich Stephani (Bundestagskandidat für den Wahlkreis „Offenburg“)

„Deutschland erstickt in bürokratischen Vorschriften; wir verwalten uns überdimensional; ein deutlicher Kurswechsel ist notwendig, unseren Staat wettbewerbs- und handlungsfähig zu erhalten“. Das waren die zentralen Aussagen von Dr. Christoph Hoffmann, Gast des Abends in Oberkirch, Gasthof „Pflug“.

Hoffmann folgte einer Einladung der drei FDP-Ortsverbände Achern-Achertal, Kehl-Hanauerland und Oberkirch-Renchtal und deren Arbeitskreis „Kommunalpolitik“. Er ist Bürgermeister von Bad Bellingen und FDP-Kandidat für die Bundestagswahl im Herbst 2017 für den Wahlkreis „Lörrach-Müllheim“. Sein Thema: „Ein Staat hängt sich auf; Bürokratie ohne Ende?“.

Die Gründe zunehmender Bürokratisierung und Deutschland liegen für ihn sehr nahe: Gerichtsurteile zu Einzelfällen werden schnell zur Generallinie; Bürgerinnen und Bürger möchten in vielen Bereichen des Lebens eine komplette Absicherung und Gerechtigkeit; die Verlagerung von Verantwortung in Verwaltungen und Großbetrieben von oben nach unten erzeugt Bürokratie und den Zwang zur Berichterstattung.

Nicht selten sind zwei Seiten Formulare im Geschäftsverkehr verbunden mit 142 Seiten Begründungen, Erläuterungen und Handlungsanweisungen. Besonders Berufsgruppen wie Ärzte, Krankenpfleger, Handwerksbetriebe, Landwirte und Weinbauern leiden unter der Bürokratie. „Die Berufsgruppen ersticken in Formularkram; deren Arbeit, Dienst am Menschen oder das Kerngeschäft wird zunehmend durch Berichtszwang und schriftlichem Rechtfertigungsdruck zurückgedrängt. Das ist gerade um den Gesichtspunkt des Fachkräftemangels unverantwortlich“, so Christoph Hoffmann.

An Einzelbeispielen wie Mindestlohngesetz oder Energieeinsparungsgesetz erläuterte er die Möglichkeiten der unbürokratischen und bürgerfreundlichen Vereinfachung zugunsten der Bürgerinnen, Bürger und Verbraucher.

Seine Chancen, die FDP im Deutschen Bundestag zu vertreten, stehen gut. Er möchte im Fall seiner Wahl an das Mammutprogramm herangehen, eine Unmenge von Gesetzen, Rechtsverordnungen und Vorschriften nach Fragen wie „Entschlackung, Wegfall oder Vereinfachung“ durchzuforsten, was ihm als Verwaltungsexperte und ehemaligem Förster nicht schwerfallen dürfte.

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