Schulfrieden statt Bildungschaos

05.03.2015

Schulfrieden statt BildungschaosSchulfrieden statt Bildungschaos - FDP Südbaden und Ortsverband Offenburg diskutiert mit Bildungspolitiker Dr. Timm Kern

Die beiden Gastgeber, Dr. Johannes Huber für den Bezirk und Dr. Trutz-Ulrich Stephani für den Ortsverband Offenburg freuten sich besonders über die rege Teilnahme der Offenburger.

Bildungspolitik ist Länderaufgabe, kommt es zu einem Regierungswechsel geht dies meistens auch mit weitreichenden Reformen im Bildungsbereich einher. Alle am Bildungswesen Beteiligten wüschen sich jedoch gerade in diesem Bereich eine große Verlässlichkeit, auch bei einem Wechsel. Die FDP/DVP-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg hat den Wunsch  nach einem Schulfrieden aufgegriffen und die anderen Fraktionen aufgefordert sich auf Rahmenbedingungen im Bildungswesen zu einigen.

Grundschulempfehlung, Regionale Schulentwicklung, die Zukunft der Gemeinschaftsschulen, Ganztagesschule und viele Themen mehr waren auch, worüber FDP-Mitglieder und interessierte Bürger in einer Veranstaltung mit dem bildungspolitischen Sprecher und stv. Fraktionsvorsitzenden Dr. Timm Kern diskutierten.

Wie bekommt man mehr Verlässlichkeit in die Bildungspolitik?  „Schulfrieden statt Bildungschaos“ hieß die Diskussion am Donnerstag (05.03) im Hotel Sonne in Offenburg.

„Immer rein in die Kartoffeln und wieder raus aus den Kartoffeln“ sei das Motto der Schulpolitik in den Vergangenen Jahren gewesen so Kern „die Strukturdiskussionen im Landtag müssen ein Ende haben, damit wir endlich wieder an Qualität des Unterrichts und Lerninhalten arbeiten können“. Besonders betonte Kern, dass Entscheidungen in Stuttgart Fakten schaffen, die an Realitäten vor Ort häufig vorbei gehen. Es gäbe zum Beispiel unterschiedliche Anforderungen in ländlichen und städtischen Gebieten. „Wie soll ein Gemeinderat eine Schulsanierung entscheiden, wenn er gar nicht weiß ob es den Schulstandort oder die Schulform in wenigen Jahren noch gibt?“ fragte Kern in die Runde.

„Die Landespolitik muss sich trauen sich selbst ein Stück zu entmachten und zulassen, dass vor Ort entschieden wird, welche Schulform die richtige ist.“

Denn mit der richtigen Kombination aus lokalen Anforderungen, engagierter Schulträgern, -leitung, Kollegium und Elternschaft könne am einen Ort eine Schulart funktionieren, die wo anders Gift wäre.

Die beiden Gastgeber, Dr. Johannes Huber für den Bezirk und Dr. Trutz-Ulrich Stephani für den Ortsverband Offenburg freuten sich besonders über die rege Teilnahme der Offenburger. „Es ist eine Weile her, dass wir zusätzliche Stühle in den Saal holen mussten.“ Lächelt der stellvertretende Bezirksvorsitzende Huber. „Aber es ist ein tolles Zeichen dafür, dass unsere Bildungspolitik ein Jahr vor den Landtagswahlen großen Widerhall findet“

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