Mitgliederversammlung des Kreisverbands inOberkirch

23.11.2015

Mitgliederversammlung des Kreisverbands inOberkirch FDP will im Wahlkampf »klare Kante« zeigen

FDP-Kreisvorsitzender Johannes Huber (links) im Gespräch mit dem Landesvorsitzenden Michael Theurer und Wahlkreis­kandidat Klaus Brodbeck (rechts). Mit Elan und neu gewonnener Stärke geht der Kreisverband Ortenau der FDP in den Wahlkampf. Denn, so das Fazit der Mitglie­derversammlung am Dienstag, nicht nur im Stammland der Libera­len, auch im Bund gelte es, sich zu beweisen.

Den neu ge­wonnen Optimismus nimmt der Kreisvorsitzende Johan­nes Huber aus der Zahl der neu gewonnen Mitglieder. Er konnte 27 Neuanmeldun­gen registrieren, denen indes auch 16 Austritte gegenüber­stehen. »Die meisten aller­dings aus Todesfällen«! , sag­te Huber. Es sei Ruhe in den Kreisverband eingekehrt und so verkündete er: »Wir sind als starke liberale Kraft auf dem Weg nach Stutt­gart. « Dem stimmte auch der Landtagswahlkandidat für den Wahlkreis Kehl/Achern, Klaus Brodbeck, zu. Der kün­digte an, dass es im Wahl­kampf Überraschungen ge­ben werde, nicht nur in den Sozialen Medien, sondern auch vor Ort im Gespräch mit den Bürgern.

Intensiv beobachten

Die Lage rund um die Flüchtlingsunterbringung in Sasbachwalden sehe er als »Brennglas der gesamten Si­tuation «. Er werde dies in­tensiv beobachten, um auf Missstände aufmerksam zu machen. Unter dem Mot­to »Klare Kante im Wahl­kampf « stehen für Brod­beck Ruhe statt ständig entwickelter Konzepte in der Schul- und Bildungspoli­tik ganz oben auf der Agen­da. »Das Etikett einer Schule ist mir egal, was rauskommt ist wichtig und dazu ge! hört, dass ein Jugendlicher einen zur Ausbildung berechtigen&s! hy;den Schulabschluss hat und ein Gymnasiast sein Abitur bestanden hat, damit er stu­dieren kann.« Über das Land hinaus hatte zuvor Europaab­geordneter und FDP-Landes­vorsitzender Michael Theu­rer den Blick gerichtet – vor dem Hintergrund des Terrors in derMitte Europas: »Die Ge­fahr kommt nicht von Flücht­lingen, wie bei der Sauerland­gruppe festzustellen war. Aber Terror verändert eine freie Gesellschaft und Ter­rorakte sind Anschläge auf die Grundfeste unserer frei­heitlichen Errungenschaf­ten. «

Europäische Asylpolitik

Für Humanität gebe es kei­ne Obergrenze und er werde im EU-Parlament weiterhin vehement eine europäische Asylpolitik wie auch einen wirksamen Schutz der EU-Außengrenzen fordern. Euro­pa sei ein Hort relativer Sta­bilität und müsse dort, wo nötig, Hilfe leisten. »In der ! Wirtschaftspolitik weg von der Almosenverteilung«, lau­tete seine Forderung.

Die Wahlen brachten keine Überraschungen – so setzt sich der neugewählte FDP-Kreisvorstand zusam­men: Vorsitzender bleibt Jo­hannes Huber aus Oberkirch, seine gleichberechtigten Stellvertreter sind Amalia Lindt-Herrmann aus Will­stätt- Eckartsweier und Jan Sachs aus Offenburg-Bühl. Schriftführer ist Karlheinz Bayer aus Bad Peterstal-Griesbach, neuer Schatzmeis­ter ist Mathias Buchholz aus Hohberg. Geschäftsführer sind Hans Baas (Kehl) und Tadeusz Turek (Oberkirch). Als Beisitzer wurden Akbay Erdogan (Offenburg), Hans Baas (Oberkirch/Renchtal), Roland Giebenrath (Kehl-Ha­nauerland), Hedwig Jundt (Oberkirch/Renchtal), Hans­Jürgen Schneider (Oberes Kinzigtal/Gutachtal), Robert Karsten (Lahr) und Andreas Zimbrich (Achern/Achertal) gewählt.
 

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