Muttach soll seine Haltung revidieren

08.12.2015

Muttach soll seine Haltung revidierenZur Berichterstattung über die Weigerung des Acherner Oberbürgermeisters Klaus Muttach, Freiberufler nicht in das neue Branchenverzeichnis aufzunehmen, meldet sich Klaus Brodbeck, Landtagskandidat der FDP im Wahlkreis 52 Kehl zu Wort.
Die Begründung Muttachs, dass nur Betriebe in das neue Branchenverzeichnis aufgenommen würden, die einer umfassenden Meldepflicht unterlägen, zeuge von einem bemerkenswerten Verständnis von kommunaler Wirtschaftsförderung. Wenn es Ziel eines von der Kommune im Internet bereitgestellten Branchenverzeichnisses sein soll, die virtuelle Auffindbarkeit von Dienstleistern, Produzenten und Lieferanten zu erleichtern, dann sei es absurd, wenn ein ordnungs- und polizeirechtliches Kriterium ausschlaggebend dafür ist, ob ein Betrieb in solch ein Verzeichnis aufgenommen wird oder nicht.

Dass Datenbestände, gleich jeder Art gepflegt und auf dem Laufenden gehalten werden müsse, liege in der Natur der Sache. Es bedürfe allerdings keiner außergewöhnlichen Phantasie und Kreativität, um dies in den Griff zu bekommen. Für eine professionell arbeitende Kommunalverwaltung sei es eine Kleinigkeit, mit modernen Datenverarbeitung und Software  hierfür eine einfache und praktikable Lösung zu finden.

Muttachs Haltung in dieser Frage sei eine große Enttäuschung für all derjenigen, die einer selbständigen, freiberuflichen Arbeit nachgehen und mit ihren Umsätzen, Steuern und Sozialabgaben zur Wertschöpfung in der Großen Kreisstadt Achern beitragen. Brodbeck fordert Muttach auf, seine mittelstandsfeindliche Haltung zu revidieren und auch den freiberuflich in Achern Tätigen jene Wertschätzung entgegenzubringen, die sie verdient hätten.

(c) FDP Kreisverband Ortenau | Technik: Alphadat EDV-Service GmbH | Verwaltung | Impressum