Klaus Brodbeck zum Ersten Vorsitzenden des größten baden-württembergischen Suchthilfeträgers gewählt

16.12.2015

Klaus Brodbeck zum Ersten Vorsitzenden des größten baden-württembergischen Suchthilfeträgers gewähltDie meisten Renchner kennen die Fachklinik für Suchtkranke, Haus Renchtal, im Volksmund auch liebevoll „Fanta Ranch“ genannt. Doch kaum einer weiß, um die Größe und Bedeutung des Trägers „bwlv“ der hinter dieser Einrichtung steht. Klaus Brodbeck leitet als Aufsichtsratsvorsitzender (bwlv) und Erster Vorsitzender der Mitgliederversammlung (blv.) seit über 10 Jahren mit viel Geschick die Geschäfte des Suchthilfeträgers und wurde jetzt im Rahmen der Mitgliederversammlung einstimmig wiedergewählt. Zum 2. Vorsitzenden wurde der Direktor Volkart Steiner, Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg und zum dritten Vorsitzenden, der ehemalige Sozialbürgermeister der Stadt Karlsruhe, Harald Denecken, gewählt.

Der Geschäftsführer des Baden-Württembergischen Landesverbandes für Prävention und Rehabilitation gGmbH (bwlv) Christian Heise, gratuliert Klaus Brodbeck zu seiner Wahl. „Klaus Brodbeck hat es gerade in schwierigen Zeiten von Sparzwängen und Umstrukturierungen geschafft, den Verband zum größten Anbieter von Suchthilfe in Baden-Württemberg zu führen“, so Heise. Bedingt durch die Verwaltungsreform 2005 stand der damalige blv. vor seiner gravierendsten Herausforderung, dem Umbau der Organisation hin zu einem anerkannten sozialwirtschaftlichen Dienstleister für Städte, Landkreise, der Deutschen Rentenversicherung und der Krankenkassen. Eine wichtige strategische Entscheidung war 2007 die Fusion mit der Drogenhilfe Tübingen, wodurch sich das Volumen der ambulanten und stationären Einrichtungen verdreifachte. Klaus Brodbeck hat als Aufsichtsratsvorsitzender in diesen Zeiten Impulse gesetzt.

Der Baden-Württembergische Landesverband für Prävention und Rehabilitation gGmbH (bwlv) besteht seit über 90 Jahren und beschäftigt rund 950 Mitarbeiter/innen in Baden-Württemberg. Der bwlv unterhält 23 ambulante Beratungsstellen in 25 Stadt- und Landkreisen, zehn stationäre Fachkliniken, fünf Tageskliniken, sowie Nachsorgeeinrichtungen und Wohngruppen für Alkohol- und Drogenabhängige. 21 Fachstellen für Suchtprävention führen Präventionsmaßnahmen in Kindergärten, Schulen, Jugendhilfeeinrichtungen und Betrieben durch. Acht Integrationsfachdienste sind Anlaufstellen bei allen Fragen der Integration von Arbeitnehmern mit Behinderung und kompetente Ansprechpartner für Arbeitgeber und schwer behinderte Arbeitnehmer. Der bwlv hat sich zum Ziel gesetzt, Abhängigkeitserkrankungen präventiv vorzubeugen, Suchtkranke oder deren Angehörige zu beraten und zu behandeln, sowie Schwerbehinderte zu betreuen.

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