Fachkräftemangel in der Ortenau

09.02.2016

Fachkräftemangel in der OrtenauKlaus Brodbecks Auffassung zum Fachkräftemangel, insbesondere in der Ortenau

„Düsseldorf hat die längste Theke der Welt; in Baden-Württemberg wurde sie gebaut“. Anders ausgedrückt: Die da oben feiern; wir feiern auch, aber arbeiten hart.

Baden-Württemberg kann stolz sein; das gilt auch für uns im „Oberrhein“. Mit 3,2 % lag die Arbeitslosenquote im Dezember 2015 hier unter dem Landesschnitt von 3,7 % und deutlich unter dem Bundesschnitt von 6,1 %.

Diese Zahlen sind ein Verdienst der Menschen, deren Schaffenskraft und vieler Betriebe mit großer Innovationskraft.

Positive Zahlen sind auch ein Indiz, dass wir Fachkräfte benötigen. Firmenbesuche haben mir gezeigt, dass man vier Grundanforderungen an Arbeitskräfte stellt: Bereitschaft, sich räumlich zu verändern, Offenheit für fachlich Neues, Fremdsprachenkenntnis und Computerfähigkeiten.

Fachkräftemangel zu beseitigen, setzt für mich mehrere Maßnahmen voraus:

■ Stärkere Berufsvorbereitung in Schulen.

■ Qualifizierung der Lehrer für das neue Unterrichtsfach „Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung.

■ Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit von Hauptschüler für Berufe in Handwerk,
    Gewerbe und Industrie.

■ Erhalt und Weiterentwicklung des dualen Ausbildungssystems.

■ Kontrollierte Zuwanderung nach den Kriterien des Arbeitsmarktes.

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