Übergriffe auf vor dem Kölner Bahnhof

11.01.2016 - Huber, Dr. Johannes

Es finden sich genügend Kommentare bzgl. der Ereignisse in der Silvesternacht am Kölner Bahnhof. In den sozialen Medien ist ein regelrechter Sturm der Entrüstung ausgebrochen. Polizei und Medien müssen transparenter werden und die Dinge beim Namen nennen.

Die unerträgliche Form von Gewalt, vor allem gegen Frauen, muss künftig unterbunden werden. Inzwischen liegen mehr als 500 Anzeigen vor, davon  40% wegen sexuellen Straftaten.

Die auch gegenüber den Polizeibeamten gezeigte Verachtung, verlässt jedes akzeptables Maß.

Der Polizeibericht, der am 1. Januar 2016 von einer friedlichen Silvesternacht berichtetet, hat die massiven und bekannten Übergriffe ausgeblendet. Eine von der Landespolizeidirektion angeboten Hundertschaft wurde nicht abgerufen. Es wurde auf den Eingang von Anzeigen gewartet!

Dieses Runterspielen der Geschehnisse ist nicht ein isoliertes Versagen der Kölner Polizei, wie uns der NRW Innenminister  Jäger glauben machen will.  Es ist eine seit langem geübte Praxis, Kriminelle nicht Ethnien zuzuordnen. Ob es der Einbruch in der Straße, oder die Schlägerei ist, die beteiligten Gesetzesbrecher entgehen seit langen der geforderten Transparenz und Offenheit. In der Kritik steht nur das Verhalten der Ordnungshüter – die einseitige Schuldzuweisung des Innenministers Jäger ist beschämend.

Dinge zu benennen erscheint in Deutschland nicht immer einfach aber notwendig.

Dr. Johannes Huber
Kreisvorsitzender FDP Ortenau

 

 

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